Aktuell für 2026

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Was bleibt wirklich von deinem Gehalt übrig?

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Aktueller Zusatzbeitrag: 1.20% (Stand 2026)

Sozialversicherungen

Diese Abgaben sind in Deutschland für Arbeitnehmer gesetzlich verpflichtend und werden automatisch vom Bruttogehalt abgezogen.

Alle Variablen erklärt

Verstehe alle Faktoren, die deinen Nettolohn beeinflussen. Klicke auf die Info-Icons im Rechner, um direkt zur jeweiligen Erklärung zu springen.

Bruttogehalt

Das Bruttogehalt ist das vereinbarte Gehalt vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

Es bildet die Grundlage für alle Berechnungen. Du kannst es wahlweise als monatliches oder jährliches Bruttogehalt angeben. Das Jahresgehalt wird durch 12 geteilt, um das Monatsgehalt zu ermitteln.

Beispiele:

  • Einstiegsgehalt: ca. 35.000 € - 45.000 € pro Jahr
  • Durchschnittsgehalt: ca. 45.000 € - 60.000 € pro Jahr
  • Führungskraft: ca. 70.000 € - 120.000 € pro Jahr

Steuerklasse

Die Steuerklasse bestimmt die Höhe der Lohnsteuer und richtet sich nach deinem Familienstand.

In Deutschland gibt es sechs Steuerklassen. Die Wahl der richtigen Steuerklasse kann erheblichen Einfluss auf deinen Nettolohn haben, besonders bei Ehepartnern.

Beispiele:

  • Steuerklasse I: Ledige, getrennt lebende oder geschiedene Arbeitnehmer
  • Steuerklasse II: Alleinerziehende mit Entlastungsbetrag
  • Steuerklasse III: Verheiratete mit höherem Einkommen (Partner hat V)
  • Steuerklasse IV: Verheiratete mit ähnlichem Einkommen
  • Steuerklasse V: Verheiratete mit geringerem Einkommen (Partner hat III)
  • Steuerklasse VI: Für Nebenjobs und zweite Arbeitsverhältnisse

Bundesland

Das Bundesland beeinflusst die Kirchensteuer und teilweise die Sozialversicherungsbeiträge.

Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Kirchensteuersätze (8% oder 9% der Einkommensteuer). Auch regionale Besonderheiten bei Krankenkassen können eine Rolle spielen.

Beispiele:

  • Hessen (Frankfurt): +15% über Durchschnitt
  • Bayern (München): +12% über Durchschnitt
  • Hamburg: +10% über Durchschnitt
  • Ostdeutsche Bundesländer: -15 bis -20% unter Durchschnitt

Kirchensteuer

Die Kirchensteuer wird von Mitgliedern der katholischen oder evangelischen Kirche gezahlt.

Sie beträgt 8% oder 9% der Einkommensteuer, je nach Bundesland. Du zahlst keine Kirchensteuer, wenn du keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehörst oder ausgetreten bist.

Beispiele:

  • Bei 500 € Einkommensteuer und 9% Kirchensteuer: 45 € monatlich
  • Bei 1.000 € Einkommensteuer und 8% Kirchensteuer: 80 € monatlich
  • Kirchenaustritt spart die Kirchensteuer komplett

Krankenkasse

Die Krankenversicherung ist in Deutschland Pflicht. Du kannst zwischen gesetzlich und privat wählen.

Gesetzlich Versicherte zahlen einen prozentualen Beitrag vom Bruttogehalt (ca. 14,6% + Zusatzbeitrag). Privat Versicherte zahlen einen individuellen Beitrag nach Gesundheitszustand und Alter. Die Wahl der Krankenkasse beeinflusst den Zusatzbeitrag.

Beispiele:

  • TK (Techniker Krankenkasse): Zusatzbeitrag ca. 1,2%
  • AOK Bayern: Zusatzbeitrag ca. 1,7%
  • Barmer: Zusatzbeitrag ca. 2,19%

Zusatzbeitrag

Der Zusatzbeitrag wird von jeder gesetzlichen Krankenkasse individuell festgelegt.

Neben dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6% erheben die Krankenkassen einen individuellen Zusatzbeitrag. Dieser variiert zwischen etwa 0,9% und 2,5% des Bruttogehalts und wird hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen.

Beispiele:

  • Niedriger Zusatzbeitrag: 0,9% - 1,3%
  • Durchschnitt: 1,5% - 1,8%
  • Höherer Zusatzbeitrag: 2,0% - 2,5%

Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag reduziert die steuerliche Belastung für Eltern.

Pro Kind steht jedem Elternteil ein Freibetrag zu. Das Finanzamt prüft automatisch, ob Kindergeld oder Freibetrag günstiger ist. Der Freibetrag wirkt sich vor allem bei höheren Einkommen positiv aus.

Beispiele:

  • 1 Kind: 6.384 € Freibetrag pro Jahr
  • 2 Kinder: 12.768 € Freibetrag pro Jahr
  • Alleinerziehend: Zusätzlicher Entlastungsbetrag in Steuerklasse II

Freibeträge

Freibeträge reduzieren das zu versteuernde Einkommen und damit die Steuerlast.

Du kannst verschiedene Freibeträge beim Finanzamt eintragen lassen, z.B. für Werbungskosten, Fahrtkosten, Kinderbetreuung oder außergewöhnliche Belastungen. Diese werden dann bereits beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt.

Beispiele:

  • Werbungskostenpauschale: 1.230 € jährlich automatisch
  • Entfernungspauschale: 0,30 € pro Kilometer Arbeitsweg
  • Kinderbetreuungskosten: Bis zu 4.000 € pro Kind absetzbar

Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung sichert dich im Alter, bei Erwerbsminderung und deine Familie im Todesfall ab.

Der Beitragssatz beträgt aktuell 18,6% des Bruttogehalts und wird je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Bestimmte Berufsgruppen wie Beamte sind davon befreit.

Beispiele:

  • Bei 3.500 € Brutto: ca. 325 € monatlich (Arbeitnehmeranteil)
  • Bei 5.000 € Brutto: ca. 465 € monatlich (Arbeitnehmeranteil)
  • Beitragsbemessungsgrenze 2024: 7.550 € monatlich (West)

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung sichert das Risiko der Pflegebedürftigkeit ab.

Der Beitragssatz liegt bei 3,4% des Bruttogehalts (3,05% für Eltern in Sachsen). Kinderlose zahlen ab 23 Jahren einen Zuschlag von 0,6%. Die Beiträge werden hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen.

Beispiele:

  • Mit Kindern: 1,525% Arbeitnehmeranteil
  • Kinderlos über 23 Jahre: 2,125% Arbeitnehmeranteil
  • Bei 3.500 € Brutto mit Kindern: ca. 53 € monatlich

Wissenswertes zu Gehältern in Deutschland

Erfahre mehr über Brutto und Netto, wie du mehr von deinem Gehalt behältst und aktuelle Gehaltsstatistiken für Deutschland 2026.

Brutto vs. Netto

Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt erklärt.

Das Bruttogehalt ist dein vereinbartes Gehalt vor allen Abzügen. Das Nettogehalt ist der Betrag, der tatsächlich auf deinem Konto landet. Die Differenz entsteht durch Steuern (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer) und Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung).

Details:

  • Bruttogehalt: Das vereinbarte Gehalt im Arbeitsvertrag
  • Abzüge: Ca. 35-45% je nach Steuerklasse und Gehaltshöhe
  • Nettogehalt: Was am Ende übrig bleibt (ca. 55-65% vom Brutto)

Mehr Netto vom Brutto

Legale Wege, um mehr von deinem Gehalt zu behalten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein Nettogehalt zu optimieren, ohne dass dein Arbeitgeber mehr zahlen muss. Viele dieser Optionen sind steuerlich begünstigt oder komplett steuerfrei.

Details:

  • Steuerklasse optimieren: Verheiratete können durch III/V mehr Netto erhalten
  • Freibeträge eintragen: Fahrtkosten, Kinderbetreuung, Werbungskosten
  • Sachbezüge nutzen: Jobticket, Essenszuschuss, Dienstrad (bis 50€/Monat steuerfrei)
  • Betriebliche Altersvorsorge: Gehaltsumwandlung spart Steuern und Sozialabgaben

Tipps zur Gehaltsverhandlung

So holst du das Maximum aus deiner nächsten Gehaltsverhandlung.

Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Gehaltsverhandlung. Kenne deinen Marktwert, sammle Argumente und sei selbstbewusst.

Details:

  • Recherchiere Gehälter für deine Position und Region
  • Dokumentiere deine Erfolge und Mehrwerte für das Unternehmen
  • Nenne immer eine konkrete Zahl, keine Spanne
  • Verhandle zum richtigen Zeitpunkt (nach Erfolgen, Jahresgespräch)

Gehaltsstatistik Deutschland 2026

Aktuelle Durchschnittsgehälter und Trends in Deutschland.

Das Durchschnittsgehalt in Deutschland liegt 2026 bei ca. 52.500 € brutto im Jahr. Es gibt jedoch große Unterschiede je nach Branche, Region, Berufserfahrung und Qualifikation.

Details:

  • Median Gehalt: 45.800 € brutto/Jahr (50% verdienen mehr, 50% weniger)
  • Durchschnitt: 52.500 € brutto/Jahr
  • Top 10%: Ab ca. 85.000 € brutto/Jahr
  • Top-Branchen: IT, Pharma, Finanzen (Ø 65.000-80.000 €)

Regionale Gehaltsunterschiede

Wo verdient man in Deutschland am meisten?

Die Gehälter in Deutschland variieren stark nach Region. Generell zahlen süddeutsche Bundesländer und Stadtstaaten besser, allerdings sind dort auch die Lebenshaltungskosten höher.

Details:

  • Hessen (Frankfurt): +15% über Durchschnitt
  • Bayern (München): +12% über Durchschnitt
  • Hamburg: +10% über Durchschnitt
  • Ostdeutsche Bundesländer: -15 bis -20% unter Durchschnitt

Gender Pay Gap

Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen.

In Deutschland verdienen Frauen im Durchschnitt etwa 18% weniger als Männer (unbereinigter Gender Pay Gap). Bereinigt um Faktoren wie Branche und Position liegt der Unterschied bei ca. 6%.

Details:

  • Unbereinigter Gap: ca. 18% (alle Faktoren)
  • Bereinigter Gap: ca. 6% (gleiche Position/Branche)
  • Besonders hoch in: Finanzwesen, IT, Handwerk
  • Am geringsten in: Öffentlicher Dienst, Bildung

Bildung und Gehalt

Wie sich Ausbildung und Studium auf das Gehalt auswirken.

Ein höherer Bildungsabschluss führt in der Regel zu einem höheren Gehalt. Akademiker verdienen im Schnitt deutlich mehr als Nicht-Akademiker, besonders in bestimmten Branchen.

Details:

  • Ohne Ausbildung: Ø 30.000 € brutto/Jahr
  • Mit Ausbildung: Ø 38.000 € brutto/Jahr
  • Bachelorabschluss: Ø 48.000 € brutto/Jahr
  • Masterabschluss: Ø 55.000 € brutto/Jahr
  • Promotion: Ø 70.000 € brutto/Jahr

Berufserfahrung & Gehalt

Wie sich dein Gehalt mit der Erfahrung entwickelt.

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt in der Regel auch das Gehalt. Die größten Sprünge gibt es in den ersten 10 Jahren, danach flacht die Kurve ab.

Details:

  • Berufseinsteiger (0-2 Jahre): 100% (Basisgehalt)
  • Junior (2-5 Jahre): +15-25% mehr
  • Senior (5-10 Jahre): +30-50% mehr
  • Führungsposition (10+ Jahre): +50-100% mehr